Kirchgemeinde St. Georgen Glauchau
Pfarramt St. Georgen Glauchau

Kirchplatz 7

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Glauchau

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Unsere Silbermannorgel

Silbermannorgel ganze Empore

Gottfried Silbermann, der berühmte "Hof- und Landorgelmacher" aus Freiberg vollendete diese Orgel im Jahr 1730 in der 1728 wiedergeweihten St. Georgenkirche.

Mit 27 Registern gehört die Orgel zu den größeren zweimanualigen Orgeln des Freiberger Meisters und ist damit unter den noch erhaltenen Instrumenten das viertgrößte. Bemerkenswert ist u.a. die Ausstattung auch des Oberwerks mit Principal 8 Fuß.

Die Orgel hatte im Laufe der Geschichte mehrere Änderungen erfahren:

  • 1850 - Steinmüller, Grünhain, entfernt Sesquialtera und Vox humana aus dem Oberwerk, Cymbel 2fach aus dem Hauptwerk und baut Viola da Gamba 8', Salicet und Flauto traverso 4' an deren Stelle ein; er erneuert die Klaviaturen.

  • 1853 - Urban Kreutzbach, Borna, macht die bis dahin feste Pedalkoppel schaltbar.

  • 1891 - Richard Kreutzbach entfernt die Register Steinmüllers, baut im Hauptwerk eine neue Gamba 8' und Vox humana 8' ein.

  • 1924 - Gebr. Jehmlich fügen Cymbel, Sequialtera und Octavbass 4' sowie die Pedaltöne cs' - f' pneumatisch hinzu und hängen die Traktur um 1 Halbton um.

  • 1953 - Gebr. Jehmlich bauen sämtliche Pfeifen ab 2'-Länge neu, die Originalpfeifen erhalten neue Kerne; Ton C wird für alle Register hinzugefügt, die pneumatischen Zusätze Octavbass 4' und Pedalerweiterung cs' - f' werden beibehalten.

  • 1997-98 wurde die Orgel durch die Firma Eule/Bautzen grundlegend saniert und konsequent in den ursprünglichen Zustand zurückversetzt:


    Das beinhaltete die Wiederherstellung von

    • Disposition,
    • Tonhöhe,
    • Stimmungsart,
    • Tastenanzahl,
    • Klaviaturen,
    • Klangverhältnissen,
    • Balganlage,
    • Kanalanlage,
    • Nebenzügen


    sowie die Instandsetzung von

    • Windladen,
    • Tonmechanik und
    • Registermechanik

Disposition

Hauptwerk (C,D-c ′ ′ ′ )Oberwerk (C,D-c ′ ′ ′)
  • Principal 8 ′
  • Bordun 16 ′
  • Octava 4 ′
  • Cornet 3 fach
  • Rohrflöthe 8 ′
  • Spitzflöthe 4 ′
  • Quinta 3 ′
  • Octava 2 ′
  • Tertia 1 3/5 ′
  • Mixtur 3 fach
  • Cymbel 2 fach
  • Principal 8 ′
  • Octava 4 ′
  • Gedackt 8 ′
  • Quintaden 8′
  • Rohrflöthe 4 ′
  • Nassat 3 ′
  • Octava 2 ′
  • Quinta 1 1⁄2 ′
  • Sufflöth 1 ′
  • Sesquialtera 1 3/5 ′
  • Mixtur 3 fach
  • Vox humana 8 ′
Pedal (C, D-c′)Nebenzüge
  • Principalbaß 16 ′
  • Octavbaß 8 ′
  • Posaunenbaß 16 ′
  • Trompete 8 ′
  • Koppel OW an HW
  • Koppel HW an Pedal (1853)
  • Tremulant HW
  • Schwebung OW
  • Klingel

Truhenorgel

Für das Continuospiel bei Oratorien, für kammermusikalische Aufführungen u.ä. wurde 2009 eine Truhenorgel angeschafft.

Sie hat folgende Register:

  • Copula 8`
  • Copula 4`
  • Prinzipal 2`
  • Nasat 2 2/3` (b°-d```)

Tonumfang C, D-d```
Transpositionsmöglichkeit ( 1 HT höher oder tiefer)

Hergestellt wurde sie nach einem historischen Vorbild vom tschechischem Orgelbauer Vladimir Sobotka aus Olomouc.

Bilder der Truhenorgel

Quelle: http://georgenkirche-glauchau.de/Unsere_Silbermannorgel

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